Letztes Heimspiel vor den PlayOffs…

Am letzten Spieltag der regulären Saison geht es für die TH Wohnbau Angels gegen den Bundesliga-Dino aus  Marburg. Wie für alle Teams ist es ein Samstagabendspiel, wodurch die Spannung bis zuletzt hoch bleibt. Denn während die acht Playoff-Teilnehmer schon feststehen und auch die Frage um Platz eins mittlerweile geklärt ist, ist der zweite Abstiegsplatz noch nicht vergeben. Doch damit haben die Nördlingerinnen dieses Jahr erfreulicher Weise nichts zu tun. Im Falle eines Sieges mit mehr als zwei Punkten beendet man die Saison sogar auf Rang 5 und trifft in der ersten Playoffrunde mit hoher Wahrscheinlichkeit auf die Fireballs aus Bad Aibling. So kann die Saison schon jetzt als voller Erfolg bezeichnet werden, denn alles was jetzt noch kommt ist Zugabe.

Der Gegner, auf den man am Wochenende trifft, ist im Lager der Rieserinnen kein Unbekannter. Schon zwei Aufeinandertreffen gab es in dieser Saison, einmal Auswärts-Ligaspiel und einmal Pokal-Heimspiel, die man leider beide verloren geben musste. Besonders ärgerlich war dabei die Niederlage in Marburg, die nach einem äußerst spannenden Spiel mit zwei Punkten denkbar knapp ausfiel. Dabei konnte man sich schon höchstpersönlich von der Tiefe des Marburger Teams überzeugen, das sich durch eine breite Verteilung der erzielten Punkte auszeichnet.

Mit den fünf Nationalspielerinnen Svenja Greunke, Finja Schaake, Stephanie Wagner, Marie Berthold und Alexandra Wilke sowie vier internationalen Spielerinnen ist der Kader der Dolphins tatsächlich sehr tief besetzt. Dementsprechend teilt sich auch die Spielzeit sehr gleichmäßig auf, was den Hessinnen zum Vorteil gereichen könnte. Bei so vielen herausragenden Akteurinnen weiß man bei Zeit nicht mehr, auf wen man denn nun besonders achten sollte. Im Hinspiel war es unter anderem die US-Amerikanerin Katlyn Yohn, die ihre Treffsicherheit unter Beweis stellte und den Nördlingerinnen den ein oder anderen Dreier einschenkte. An ihrer Seite stehen noch zwei weitere Amerikanerinnen, die beiden Aufbauspielerinnen Tonisha Baker sowie Paige Bradley. Baker agiert seit Wochen in Hochform, während Bradley eine unauffällige aber enorm effektive Spielgestalterin ist mit einer enormen Spielübersicht. Das schwierigste Match-Up für Coach Bär gegen seinen Vornamensvetter ist jedoch immer wieder Svenja Greunke. Die großgewachsene Centerspielerin agiert nämlich meist von einer Außenposition aus und ist nach dem Pick-and-Roll für die Angels schwer zu verteidigen, zumal sie mit ihrer Cleverness die Defense hervorragend lesen und beantworten kann.

Bei soviel hochklassigen Akteurinnen ist es mehr denn je wichtig, sich auf die eigenen Stärken zu besinnen und als Mannschaft gut zu harmonieren. Die Angels, die in den letzten Partien auf hervorragendem Niveau spielten, wollen ihren Fans wieder emotionalen und schnellen Basketball bieten. Sie trauen sich zu mit einem Sieg gegen Marburg an ihnen vorbeizuziehen und den fünften Tabellenplatz zu erobern und sich außerdem für das Ausscheiden aus dem Pokal, das man ebenfalls den Marburgern zu verdanken hatte, zu revanchieren. Tip-Off ist für alle Mannschaften am Samstag um 19 Uhr.

 

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